UEBER MICH UND MEINE ARBEIT

Petra Zerfas

Mein Name ist Petra Zerfas. Ich wohne in Meudt, bin verheiratet und Mutter von drei Soehnen. Seit 2006 bin ich staatlich anerkannte Ergotherapeutin und arbeite seitdem mit Kindern und Erwachsenen in einer Praxis. Im September 2015 habe ich mich mit einer eigenen Praxis fuer Ergotherapie, Schreibmotorik und Rechenschwaeche selbstaendig gemacht.

Warum arbeite ich leidenschaftlich gerne als Ergotherapeutin?

In meinem Beruf wird es nie langweilig. Jeder Mensch ist in seiner Person, seiner Art und in seinen Wuenschen und Zielen einzigartig. Daher arbeite ich mit jedem einzelnen so individuell wie moeglich, in Anlehnung an verschiedene Konzepte, die ich mir auf Fortbildungen oder durch entsprechende Fachliteratur angeeignet habe.

Was ist mir an meiner Arbeit wichtig?

Mir ist es sehr wichtig, Sie oder ihr Kind in ihrer / seiner Person wahr zu nehmen. Gemeinsam bearbeiten wir die von ihnen gesteckten Ziele - was auch bedeutet, dass Sie zu Hause die Uebungen oder Tipps aus der Therapie umsetzen sollten, denn nur Kontinuitaet bringt Sie weiter. Wenn Sie Fragen haben, dann fragen Sie. Ich versuche Ihnen mein Vorgehen, meine Vorschlaege und mein Wissen zu erklaeren. Wenn ich mit Ihrem Kind arbeite, dann ist es fuer mich selbstverstaendlich, dass Sie waehrend der Therapie anwesend sein koennen und auch mit einbezogen werden. Es ist mir auch wichtig, in einem Team zu arbeiten. Das bedeutet, dass ich, sofern Sie es wuenschen und erlauben, in Austausch mit anderen Therapeuten, mit Aerzten und auch mit Erziehern und Lehrern treten werde, um gemeinsam mit Ihnen und den Fachleuten an einem Strang ziehen zu koennen. Ueber den Eintrag "Beratung zur Integration" auf der Verordnung ist es mir moeglich, einige zusammenhaengende Einheiten in der Schule, Kita oder auch bei Ihnen zu Hause zu arbeiten (zum Beobachten, Besprechen einer aktuellen Situation, zum Austausch mit Lehrern, Erziehern...).

Behandlungsspektrum

  • der Fein- und Grobmotorik
  • in der Graphmotorik und Schreibmotorik
  • im Bereich Rechnen
  • der Wahrnehmung (Gleichgewicht, visuell, auditiv)
  • der Aufmerksamkeit und Konzentration
  • der Interaktion
  • den emotionalen Faehigkeiten
  • den Bereichen Hausaufgaben machen und selbstaendigem Arbeiten
  • nicht festgelegte Haendigkeit (Haendigkeitstestung in Anlehnung an Sattler)
  • Linkshaendigkeit
  • Autismusspektrumsstoerungen
  • Down-Syndrom
  • neurologischen Krankheitsbildern (Schlaganfall, MS, Parkinson, Querschnitt, etc.)
  • psychologischen Krankheitsbildern (Depression, Psychosen, Neurosen, Demenz, etc.)
  • chirurgischen Krankheitsbildern (Zustand nach OP, Verletzungen, nach laengerer Ruhigstellung)

Die Rota-Therapie kann bei Menschen von 0 bis 99 Jahren angewendet werden. Durch Koerperuebungen, die eine Rotation der Wirbelsaeule, als auch Rotation des Koerpers um seine Achsen im Raum beinhalten, wird das Gehirn angeregt, die Koerperspannung optimal zu regulieren. Verspannungen, die durch verborgen noch aktive Restreflexe aus der fruehen Kindheit entstehen, werden geloest. Impulse zur Verbesserung der Mundmotorik und Wahrnehmung unterstuetzen wesentlich die positive und ausgleichende Wirkung fuer eine gute sensomotorische Entwicklung. Die Arbeits-, Schul- und Freizeitgestaltung wird so angepasst, dass sich vorhandene Symptome, Konzentrationsschwaechen oder Beeintraechtigungen verbessern. Im motorischen als auch vegetativen System: Essen, Schlafen, Verdauung.

Das ist das Besondere

In wenigen Einzelterminen wird ein individuell abgestimmtes Uebungsprogramm fuer zu Hause erlernt, einschliesslich Impulse fuer den Mund. Grosse Kinder und Erwachsene machen die Uebungen auf dem Boeden. Einueben von Freizeit- und Arbeitsplatzgestaltung, gute Lernbedingungen und Schlafpositionen. Saeuglinge werden von der Mutter auf dem Schoss gemuetlich bewegt. Das alltaegliche Handling, Tragen, Lagerung im Bett oder Kinderwagen wird erlernt. Bei schweren Krankheitsbildern werden Intensivtherapien mit mehreren Terminen in kurzer Folge oder auch als Hausbesuch ueber einige Tage angeboten.

Indikationen
  • Zentrale Koordinationsstoerungen
  • Fruehgeborene, Risikokinder, Schreibabys
  • Saeuglinge und Kinder mit Entwicklungsverzoegerung
  • Genetische Besonderheiten (Down-Syndrom, ...)
  • Ess- und Trinkschwaechen
  • Autismus und davon bedrohte Kinder
  • Wahrnehmungsstoerungen
  • Konzentrations- und Lernstoerungen, AD(H)S
  • Sprach- und Sprechstoerungen
  • Skoliose und Wirbelsaeulenbeschwerden
  • Hueftdysplasien und -luxationen
  • Angeborene Fussfehlstellungen
  • Neurologische Krankheitsbilder (MS, Schlaganfall, Parkinson, ...)
  • Menschen mit spastischer Bedrohung und/oder Behinderung
  • bei neurologischen Krankheitsbildern wie Fallhand, Schlaganfall: wie z.B. einer Fallhand
  • bei orthopaedischen Krankheitsbildern wie Sehnenverletzungen: wie z.B. Sehnenverletzungen
  • bei Rheuma
  • Ausfuehrliche Anamnese
  • Befreiungsmanoever bei Lagerungsschwindel
  • Kompensationstraining durch blickmotorische Uebungen, proprioceptives Training
  • im Rahmen der Therapie oder als Selbstzahlerleistung
  • Unterstuetzend bei Schmerzsymptomatiken, Bewegungseinschraenkungen, zur Entlastung z.B. bei Schwellungen durch Lymphanlagen
Bei der Dorn-Therapie werden dysfunktionelle Wirbel und Gelenke sanft mobilisiert. Sie kann bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt werden: Schmerzhafte Rueckenbeschwerden, Hexenschuss, wirbelsaeulenbedingte Kopfschmerzen, Migraene, muskulaerer Schiefhals, Schwindel, Ohrgeraeusche, Arthrosen der Gelenke, Schulter- Arm- Syndrom, Tennisellenbogen, Funktionelle Stoerungen der Beckenorgane, Funktionelle Stoerungen innerer Organe- und Organsysteme, Gefuehl von Energiemangel. In Kombination mit der Dorntherapie wird die Breuss-Massage angewandt. Diese Rueckenmassage im Bereich der ganzen Wirbelsaeule loest tiefliegende feinere Blockaden auf.
Die Spiegeltherapie ist ein Therapieverfahren, bei dem der Patient, der halbseitig betroffen ist, so vor einem Spiegel positioniert wird, dass die nicht betroffene Extremitaet (Arm/Hand - Bein/Fuss) im Spiegel zu sehen ist. Mit der nicht betroffenen oder auch weniger betroffenen Extremitaet werden Uebungen durchgefuehrt, die eine Bewegung, das Erlangen einer Spuerinformation oder eine Desensibilisierung zum Ziel haben. Durch den Spiegel entsteht die Illusion, dass die betroffene Extremitaet diese Bewegung ausfuehrt oder die Spuerinformation erhaelt, was sich bei kontinuierlicher Uebung auf die betroffene Extremitaet auswirken kann. Angewendet wird die Spiegeltherapie bei Schlaganfall, CRPS (Morbus Sudeck), Phantomschmerzen z.B. nach Amputationen, nach handchirurgischen Eingriffen.
Fortbildungen/ Beratungen

Um Eltern, Erzieher und Lehrer zu sensibilisieren, Kinder bestmoeglich zu unterstuetzen, zu foerdern und zu fordern, ist es mir ein besonderes Anliegen, mein Wissen weiter zu geben. Ich lege dabei besonderen Wert darauf, den Blick auf die alltaeglichen Dinge zu lenken und nicht noch zusaetzlich "Foerderprogramme" anzubieten. Daher biete ich fuer Eltern-Kind-Gruppen, an Elternabenden, in Schulen und Kindergaerten kleine Fortbildungen (Dauer ca. 1,5 Stunden) an, in denen die Teilnehmer viele eigene Erfahrungen zu den Themenangeboten machen koennen und sensibel werden, fuer die foerderlichen "Dinge" aus dem Alltag. Die Themen hierzu koennen Sie gerne telefonisch oder schriftlich anfordern! Terminanfragen nehme ich gerne entgegen!

Kurse

Als Selbstzahlerleistungen biete ich folgende Kurse an, die sich an Kinder und Eltern verschiedener Altersklassen richtet:

  • Welt der Babys (3 Monate bis 1 Jahr)
  • Ich beobachte zusammen mit den Mamas, Papas oder auch den Grosseltern die Entwicklungsschritte, die ihr Baby gerade macht. Wir versuchen die Bewegungen des Babys nachzumachen und ueberlegen gemeinsam, was es gerade dabei uebt und wofuer das wichtig ist. Ich gebe Tipps zu Spielmoeglichkeiten, motorischen Aktivitaeten und erklaere die Zusammenhaenge zwischen Motorik, Wahrnehmung, und den so genannten hoeheren kognitiven Funktionen wie Mathematik, Sprachverstaendnis, Konzentration, etc. Auch Fragen alltaeglichen Sorgen kommen hierbei nicht zu kurz.
  • Welt der Kleinen-Grossen (1 Jahr bis 3 Jahre)
  • In diesem Kurs stehen motorische Angebote, sowie Spiele zur Wahrnehmung wie Gleichgewicht, sich selbst spueren etc. im Mittelpunkt. Aber auch Aspekte wie Trotzverhalten, sich selbst als Eltern auch mal abgrenzen, Grenzen setzen, Werte vermitteln werden besprochen.
  • Fingersport (Kindergarten- und Schulkinder)
  • Schwerpunkt dieses Kurses sind Fingeruebungen, die den Kindern den leichteren Umgang mit dem Stift ermoeglichen. Dies kann in kleinen Gruppen mit bis zu 10 Kindern geschehen, die spielerisch ihre Fingerfertigkeiten mit Hilfe von verschiedenen Materialien trainieren. Ein solcher Kurs ist auch nach Absprach mit Kita oder Schule als Selbstzahlerleistung in der Einrichtung moeglich

Meine Fortbildungen

  • Obere Extremitaet in Anlehnung an verschiedene Therapieverfahren
  • Training bei Schwindel und Sturzprophylaxe
  • Spiegeltherapie
  • Manuelle Therapie Grundkurs Finger-Daumen-Handgelenk
  • Manuelle Therapie Aufbaukurs Finger-Daumen-Handgelenk
  • Manuelle Therapie Grundkurs Unterarm- Ellenbogen
  • Muskelhypotonie im Saeuglings- und Kindesalter erkennen und behandeln (Befund und Dokumentation) - Christiane Seiler
  • Muskelhypotonie im Saeuglings- und Kindesalter erkennen und behandeln (Behandlung bei Muskelhypotonie) - Christiane Seiler
  • Muskelhypotonie im Saeuglings- und Kindesalter erkennen und neurophysiologisch behandeln - Christiane Seiler
  • Geschickte Haende Einfuehrung nach Kisch und Pauli
  • Handgeschicklichkeit bei Kindern nach Kisch und Pauli
  • Fachtherapeut fuer Fein- und Graphomotorik nach Pauli / Kisch (im September 2015
  • Trainer fuer Dyskalkulie nach Professor Lauth (Zertifizierung Januar 2015)
  • Auffaelliges Lernverhalten bei Lernauffaelligkeiten (LRS, Dyskalkulie, Konzentrationsproblemen) fuer lerntherapeutische Fachkraefte
  • Ergotherapeutische Beratung fuer Eltern, Erzieher und Lehrer - Britta Winter
  • Therapiebausteine beim Asperger-Syndrom
  • Spiel des Kindes - Ein Kinderspiel? Das Spielverhalten der Kinder von 0-6
  • Linkshänderberatung nach Barbara Sattler
  • LRS-Therapeut (noch bis September 2017) nach Prof. Lauth
  • ABA-VB (Autismus Behandlung)
  • Schienenherstellung Grundkurs (Lagerungsschienen)
  • Schienenherstellung Aufbaukurs (dynamische Schienen)
  • Dorn-Therapie
  • Spiegeltherapie
  • Kinesiologisches Taping